Sonntag, 15. März 2009

Vom Glaube an Absurditäten

Ad absurdum

06. März 2009, 08:39 http://www.kath.net/detail.php?id=22299

Schönborn: Idee der Erschaffung fertiger einzelner Wesen ist absurd

Kardinal Schönborn bei Vortrag in Wien zum Charles-Darwin-Jahr: Kreationistische Thesen von einer Erschaffung der Welt in sechs 24-Stunden-Tagen sind absurd.

„Nein, die Idee der Erschaffung fertiger einzelner Wesen oder Arten ist absurd. Sie ist so unhaltbar wie die kreationistischen Thesen von einer Erschaffung der Welt in sechs 24-Stunden-Tagen, wie die pseudowissenschaftlichen Spekulationen über eine „junge" Erde, über eine historische Deutung der Sintflut, etc.“

Es ist absurd zu Glauben, dass ein Schöpfer, der das Attribut der Vollkommenheit und Unfehlbarkeit trägt, erst Millionen von Zwischenarten erschaffen muss, um endlich eine fertige Kreatur uns zu hinterlassen.

Es ist absurd zu Glauben, dass er dafür Milliarden von Jahren braucht und dieses nicht an einem Tag schaffen könnte.

Es ist absurd zu Glauben, dass dieser Schöpfer bei der Schöpfung etwas dem Zufall überlassen hat.

Es ist absurd zu Glauben, dass sich auch nur die geringste Form von Leben selbstständig ohne Wirkung dieses Schöpfers entwickelt haben könnte.

Es ist absurd zu Glauben, unbelebte Materie besäße Intelligenz und die Fähigkeit der Selbstorganisation und Selbststrukturierung.

Es ist absurd zu Glauben, dass sich die Lehre von der Evolution mit der Schöpfung durch einen Schöpfer in Einklang bringen ließe.

Es ist absurd zu Glauben, dass Brot vom Himmel regnen könnte oder ein Mensch drei Tage im Bauch eines Wales überleben könnte.

Es ist absurd zu Glauben, dass drei Männer in einem 2000 Grad heißen Ofen nicht verbrennen.

Aber am absurdesten, all dieser Absurditäten, ist es zu Glauben, dass ein Mensch nach drei Tagen von den Toten wiederauferstehen kann. Nicht erstanden ist er, was man als entstanden deuten könnte, denn Gerüchte sind bekanntlich auch entstanden oder erstanden, nein, sondern „auferstanden“ ist er.

Das gesamte Christentum und die christliche Glaubenslehre wird also zur Absurdität: Sie wird „ad absurdum“ geführt, wo kein Glaube herrscht.

Servus und ein vergelts Gott nach Österreich und Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen


Markus Diaz
Bochum

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